Jap. Zeichen für Aikido
Jap. Zeichen für Aikido

Trainings-Zeiten und -Orte Aikido

 

Montag

19:30 - 21:00

Anfänger und Fortgeschrittene,

Erw. und Jugendl. ab 15 Jahre, 
Trainer Jochen Richter (3. Dan )

Mittwoch 

19:00 - 20:30

Anfänger und Fortgeschrittene,
   noch nicht geklärt

Mittwoch 

20:30- 21:30

Anfänger und Fortgeschrittene,

   noch nicht geklärt

Freitag

18:00 - 20:00

Anfänger und Fortgeschrittene

   noch nicht geklärt        


Trainingsort: Schulturnhalle "Alsterring Gymnasium" Wittenkamp 15


Kommen Sie gerne einige Male unverbindlich zum Training
Ansprechpartner: Kirsten Duggen  und  Jochen Richter

Stand:  01/2016

Morihei Ueshiba    Zeichnung J.Eiselen
Morihei Ueshiba   Zeichnung J.Eiselen

Was ist Aikido?

 

Aikido ist eine japanische Kampfkunst. Sie wurde von Morihei Ueshiba (1883 – 1969) entwickelt, der in verschiedenen traditionellen asiatischen Kampfkünsten – mit und ohne Waffen – ausgebildet war. Das Besondere an Ueshiba Senseis (Sensei heißt Lehrer) Zugang zu diesen Traditionen war seine tiefe Überzeugung, dass der Kern der Kampfkunst nicht in der Vernichtung des Gegners, sondern in der Verbindung mit ihm besteht. Im Aikido lernt man, den Gegner und seine Kraft anzunehmen und trotzdem bei sich zu bleiben. Ueshiba Sensei hat dazu einmal gesagt: „Ein Herzschlag für mich, ein Herzschlag für den Gegner“. Deswegen gab er seiner neuen Kampfkunst den Namen Ai-Ki-Do.

 

Ai  = Harmonie oder Übereinstimmung

Ki  = Energie, Wille oder Lebenskraft

Do = Weg oder Übung

 

Man könnte Aikido also mit „Der Weg zur Harmonisierung der Kräfte“ übersetzen.

 

Konkret bedeutet das, dass der Angegriffene (Nage oder Tori) die Energie des Angreifers (Uke) auf intelligente Weise aufnimmt und weiterleitet, so dass es auf die körperliche Kraft nicht mehr so sehr ankommt. Am Ende steht entweder ein Wurf oder ein fester Haltegriff. Beim Üben wechseln wir dabei ständig die Rollen und die Partner. Jeder übt mit jedem, egal wie erfahren, alt oder stark. Jeder nimmt Rücksicht und darf auf die Rücksicht der anderen vertrauen.

 

Weil Aikido ein Weg ist, den anderen anzunehmen, wie er ist und nicht zu überwinden, gibt es im Aikido auch keine Wettkämpfe. Es besteht aber die Möglichkeit, Prüfungen zumachen.

 

 

Wie verläuft das Aikido-Training?

 

Am Anfang der Stunde knien wir ruhig am Mattenrand um uns zu sammeln und den Alltag hinter uns zu lassen. Nach einer Verbeugung beginnen wir mit Übungen zur Dehnung und Kräftigung der Muskeln (insbesondere der Rumpf- und Oberschenkelmuskulatur). Auch Atemübungen gehören dazu. Schließlich üben wir ausgiebig das Fallen, auf das im Aikido besonderen Wert gelegt wird. Es verbessert sehr effektiv die Koordination und hilft bei dem Abbau von Ängsten.

 

Anschließend werden einzelne Aikido-Techniken gezeigt und geübt. Dabei wird das Niveau langsam gesteigert von der ersten Ausweichbewegung zur kompletten Technik. Nach jeder Übungsphase wechseln wir die Partner. Auch die Rollen von Uke und Tori – also Angreifer und Angegriffenem – wechseln ständig. Anfänger und Fortgeschrittene üben miteinander. Besonderen Wert wird bei uns auch auf das Verhalten des Uke gelegt.

 

Gegen Ende der Stunde üben wir manchmal frei, mit einem oder mehreren Angreifern umzugehen.

 

Das Training endet wieder mit einer Atemübung und einer Verbeugung. Abschließend knien noch einmal die letzten Übungspartner voreinander, verbeugen und bedanken sich.

 

 

Was ist, wenn ich gar nicht so sportlich bin oder mich vor dem Fallen fürchte?

 

Keine Angst. Nicht alle von uns sind Natursportler. Da es keine Wettkämpfe gibt, kann jeder in seinem eigenen Tempo lernen. Die Fallschule beginnt tatsächlich mit rumkullern auf dem Boden und wir achten aufeinander. Niemand wird überfordert. Das Verletzungsrisiko ist viel geringer als zum Beispiel bei vielen Ballsportarten.

 

Aikido hilft Dir, rasch Deine Körperkoordination zu verbessern und Freude an der Bewegung und dem gemeinsamen Üben zu finden. Aber auch gute Sportler kommen auf ihre Kosten. Kampfkunst kann auch sehr schnell und athletisch sein..

 

 

Was muss ich zum Aikido mitbringen?

 

Wenn Du zum Probetraining kommst, reicht lockere Sportbekleidung und ein Paar Badelatschen, damit Du keinen Schmutz auf die Matte trägst. Schmuck oder Piercings solltest Du vorher ablegen oder mit einem Pflaster überkleben und lange Haare zusammen binden.

 

Die übliche Bekleidung der Schüler ist ein Gi, ein weißer Judoanzug.

 

Der für Aikido typische Hakama ist so eine Art Hosenrock, den nur die Fortgeschrittenen tragen. Den brauchst Du also erstmal nicht.

 

 

Was ist mit Waffen?

 

Aikido wurde unter anderem aus dem Schwertkampf entwickelt. Deshalb üben wir auch manchmal mit Holzwaffen. Es gibt Tanto (Messer), Bokken (Schwert) und Jo (Stab).

 

Oft dienen diese Waffen dazu, eine Technik oder einen Angriff zu verdeutlichen. Die Übungen mit dem Bokken und dem Jo verbessern Deine Körperkoordination und Deinen Sinn für Timing und Abstand.

 

Du musst Dir nicht sofort Waffen anschaffen. Uns stehen einige Übungswaffen zur Verfügung.

 

 

Jetzt habe ich Lust, Aikido auszuprobieren!

 

Das ist schön! Dann komm einfach zum Probetraining. Wir freuen uns auf Dich.

 

 

 

Ansprechpartner:

 

Jochen Richter           Kirsten Duggen

 

 

 

PS:

Die Aikido-Sparte im BKSV Goliath ist die älteste in Hamburg.

Sie hat seit ihrer Gründung 1966 viele erfahrene DAN-Träger und Fachübungsleiter hervorgebracht.

 

 

 

Aikido in Hamburg seit 1966
Aikido in Hamburg seit 1966