Was ist Tai Chi

Tai Chi Chuan ist eine einmalige Verbindung von


· Meditation
· ganzheitlicher Gesundheitsübung
· innerer Kampfkunst.

Erlernt wird eine entspannte, aber sichere und stabile Grundhaltung beim Sitzen, Gehen und Stehen. Dazu verwenden wir auch Übungen aus dem Qigong.

In langsamen und fließenden Bewegungsabfolgen (Formen), erlernen wir, Bewegung und Ruhe zu verbinden. Partnerübungen helfen, die Bewegungsprinzipien besser zu verstehen. Wegen der kräftigenden Wirkung der Übungen wird Tai Chi Chuan auch von Orthopäden und Krankengymnasten empfohlen. Längeres und regelmäßiges Üben führt nachweislich zu körperlicher, geistiger und seelisch-emotionaler Ausgeglichenheit.

Tai Chi Chuan als innere Kampfkunst ist eine körperliche und geistige Schulung, in der wir lernen, wie innere und äußere Konflikte entstehen und durch welches Verhalten wir sie auflösen können.

Nach langjähriger Übungspraxis ist es eine Kunst der Selbstverteidigung, die nicht auf Angriff gerichtet ist.

Die Verbindung körperlicher und geistiger Aspekte macht Tai Chi Chuan als innere Kampfkunst auf eine besondere Weise für uns westliche Menschen interessant und die Praxis für unseren Alltag sinnvoll. Denn nicht die Situation eines körperlichen Angriffs ist das, was wir tagtäglich fürchten oder bewältigen müssen. Aber wir haben viele andere 'Kämpfe' zu bestehen, innere Kämpfe mit uns selbst oder Auseinandersetzungen und Konflikte mit unseren Mitmenschen.

Diese entspannt, zielorientiert und partnerschaftlich lösen zu lernen, ist auch ein Teil der lebendigen Philosophie des Tai Chi Chuan.

Eine alte Chinesische Spruchweisheit sagt:

Wer Tai Chi Chuan übt wird geschmeidig wie ein Kind, stark und gesund wie ein Holzfäller und gelassen wie ein Weiser.

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